8. August – in Mittenwald…

Wie verbringt man seine freie Zeit, wenn aktuell keine weiteren Meisterschaften anstehen?

(von Gernot verfasst)

Man verabredet sich mit Kollegen zu einem Feldbogentrainingstag.
Was braucht man hierzu?

Roland Trainer / Berater/ alten Hasen / Pfad- und Scheibenfinder / Fahrer / “Motivator“
Robert, Beni, Mathias, Gernot Begeisterte und talentierte – der eine mehr, der andere weniger – Schützen, die noch das eine oder andere an Erfahrungen/Kenntnissen sammeln wollen
Mittenwald

Ein interessantes und anspruchsvolles Gelände

Sonstiges

Gute Laune, gutes Wetter, Trinken, Brotzeit, Kondition, Trittsicherheit
Ausreichend Material, vor allem Pfeile
Ganz viel Lust, seinem Hobby zu frönen

Dies gab es alles am 8.8.2026!

Der Treffpunkt wurde nach anfänglichen Schwierigkeiten von allen gefunden. Um kurz vor 10:00 Uhr ging es dann in das Gelände.

Ein paar einfache Scheiben zum eingewöhnen. Dann steigerte sich der Schwierigkeitsgrad ständig. Verschärft wurden die Anforderungen noch durch unbekannte Scheibenentfernungen. Dies war ein Teil des Trainings.

So ging es den ganzen Tag Berg auf Berg ab, über Stock und Stein. Ausgebaute Wege sehen anders aus. Gott sei Dank, es war trocken!

Die Pfade zu den Scheiben muss man sich als Wildwechsel vorstellen. Herausfordernd, aber wunderschön!

Highlights des Tages waren lange Scheiben mit einem Steilheitsgrad von bis zu 38%.

Gegen Abend hat auch noch die Sonne ihres beigetragen. 50 m bergauf, ca 35% Steigung und die Sonne voll im Gesicht. Blindschießen war angesagt. Aber auch solche Situationen muss man bewältigen.

Roland hat seine Rolle als Betreuer ernst genommen und Beni mit einem Din A4 Blatt beigestanden, streng nach den Regeln des DSB.

Pfeile wurden verloren, beschädigt, herausgeschnitten oder einfach abgebrochen. Auch das gehört dazu.

An einigen Ständen war experimentelles Schießen angesagt. Beni ging in auf die Knie, während Robert die Standardposition gewählt hat.

So wurden von geplanten 24 Scheiben im Laufe des Tages 23 beschossen. Scheibe Nr. 18 haben wir nicht auf Anhieb gefunden und daher ausgelassen. Das nächste Mal dann.

 

Schluss war dann um 17:00 Uhr. Nach ca. 13.000 Schritten gemäß Zähler von Roland. Dies entspricht einer Strecke von 8-9 km im schwierigen Gelände!

Als Belohnung gab es dann auf dem Nachhauseweg noch ein gemeinsames Abendessen beim Italiener in Garmisch.

Unser Besuch in Mittenwald war nach Scharnitz das zweite anspruchsvolle Feldbogentraining.

Weitere folgen.